Artikelüberschrift

Hier steht bald ganz toller Artikeltext über aktuelle Vorgänge in den USA. Jetzt müsst ihr euch aber vorerst mit etwas runtergeschriebenem Blindtext zufrieden geben. Denn (s.u.) ich designe gerade die Seite neu. Ihr könnt natürlich trotzdem noch die alten Artikel lesen, scrollt einfach nach unten und da stehen sie.

Rick Perry

Rick Perrys Entwicklung als republikanischer Kandidat ist rasant, allerdings nach unten. Er begann als Überraschungskandidat und sollte der Kandidat der Tea Party werden, der den bei ihnen so ungeliebten Mitt Romney gefährlich werden könnte. Nach den ersten vier Debatten ist davon allerdings nur noch wenig zu sehen. Er präsentierte sich, gelinde gesagt, nicht gut, wirkte fahrig, teils schläfrig und konnte Mitt Romney nie die Favoritenrolle streitig machen. Gleichzeitig musste er sich gegen die anderen Kandidaten behaupten, vor allem die, die ihm die Rolle des Tea-Party Kandidaten streitig machen wollen, also Herman Cain, Michelle Bachmann und Rick Santorum. Vor allem Cain profitierte von der Schwäche Rick Perrys und konnte sich in einigen Testabstimmungen ( z B. Florida Straw Poll )  auf Kosten von Rick Perry verbessern.

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Rick Santorum

In der Midtermwahl 2006 war Rick Santorum, der als konservativer Nerwcomer galt noch ein Hauptziel der Demokraten, die es schafften ihn durch den Sieg von Bob Casey Jr. aus dem Amt des Senators von Pennsylvania zu drängen. Seitdem trat er vor allem als Gast bei Fox News in der Öffentlichkeit auf. Der vor allem bei den Debatten oft etwas hilflos wirkende Santorum ( was sein Name im englischen, seit kürzerem, noch bedeutet kann jeder durch eine kurze Google Suche herausfinden, es soll hier aus ästhetischen Gründen unerwähnt bleiben) kämpft wie Rick Perry, Michelle Bachmann und Herman Cain um die Rolle des Tea Party Kandidaten. Seine Positionen unterscheiden sich nur marginal vom republikanischen Mainstream, allerdings konnte er nie Begeisterung entfachen.

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Newt Gingrich

Newt Gingrichs Lebenslauf liest sich wie ein angehender Präsident: Er war von 1979 bis 1999 im Repräsentantenhaus, von 1995 bis 1999 Sprecher dieses Hauses. er war einer der Väter der republikanischen Revolution 1995 durch die die Republikaner erstmals seit 40 Jahren wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus stellten. Er war der Gegenspieler von Bill Clinton, erarbeitete mit diesem den ersten ausgeglichenen Haushalt seit 1969 und kämpfte gegen Hillary Clintons Versuch einer Gesundheitsreform. Seit 1999 ist er nicht mehr als Abgeordneter tätig.

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Herman Cain

Herman Cain ist der ehemalige CEO von Godfather’s Pizza, einer Pizzakette in den USA. Er kämpft mit Michelle Bachmann, Rick Santorum und Rick Perry um den Status des Tea-Party Kandidaten. Er ist ein Newcomer in der Politik (seine einzige politische Position war die des Chairman der Zentralbank von Kansas City) und sticht vor allem durch seinen 9/9/9 Plan hervor, den er bei allen Debatten präsentierte. Dieser sieht 9% Steuern auf gewerbliches und privates Einkommen sowie 9% Mehrwertsteuer vor und soll andere Steuern ablösen.

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Ron Paul

Der libertäre Ron Paul tritt in diesem Jahr, wie schon im Jahr 2008, wieder bei der republikanischen Vorwahl an. Er hat eine engagierte, aber kleine, Anhängerschaft und ist mit seinem Wunsch nach einem “Nachtwächterstaat” selbst in der republikanischen Partei ein Außenseiter. 1988 ist er noch als Kandidat der Libertären Partei angetreten, die ihm inhaltlich sicherlich näher steht als die Republikaner, doch die Chancen über eine dritte Partei in ein hohes Staatsamt zu gelangen sind in den USA traditionell schlecht bis nicht vorhanden. Seine konsequente Linie sorgt für Begeisterung bei seiner Anhängerschaft, da er tatsächlich ein theoretisches Konzept hat von dem sich seine Einstellungen ableiten lassen.

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Jon Huntsman Jr.

In anderen Zeiten wäre Jon Huntsman sicherlich einer der ernstzunehmenden Kandidaten in einer Vorwahl zur Präsidentschaftswahl. Seine Biographie und vor allem sein politischer Werdegang kann sich sehen lassen: Er ist immer noch in erster Ehe verheiratet, hat fünf Kinder, zwei davon adoptiert (ein chinesisches und ein indisches Mädchen), begann seine politische Karriere unter Ronald Reagan und arbeitete seidem unter allen republikanischen Präsidenten in verschiedenen Rollen, meist jedoch mit Verbindung zu Asien, da er seit einem längeren Missionarsaufenthalt in Taiwan fließend Mandarin sowie Taiwan-Chinesisch spricht. Zuletzt war er als Botschafter in Beijing, ernannt vom jetzigen Präsidenten Obama. Durch seine, auch von Kritikern bestätigte, gute Arbeit als Gouverneur von Utah (2005-2009) hat er ebenfalls eine gute Ausgangsposition, schließlich kamen auch Reagan, Clinton und W.Bush von dieser Position auf den Präsidentenstuhl.

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Mitt Romney

Der schon im letzten Vorwahlkampf angetretene Republikaner, der damals trotz erster Erfolge (dem zweiten Platz in der Vorwahl von Iowa und New Hampshire und Siegen in Wyoming, Nevada und Michigan sowie einigen Siegen beim Super Tuesday) Senator John McCain in einem hart geführten Wahlkampf den Vortritt lassen musste, versucht sich 2012 wieder daran von seiner republikanischen Partei als Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden.

Was wichtig ist oder werden kann:

Mitt Romney hat vor allem das Problem, dass seine Erfolge von seinen Gegnern, besonders in der republikanischen Partei Gründe für seine Ablehnung sind.

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Republicans like what Herman Cain brings to the table

Ein Artikel über den überraschenden Erfolg Herman Cains bei der Straw Poll in Florida und darüber hinaus.

Whispers on Hill: Romney or Perry?

Ein schöner Artikel über die Jagd der Kandidaten nach Unterstützung innerhalb der republikansichen Abgeordneten.

 

Die ersten drei republikanischen Debatten

Der Vorwahlkampf der Republikaner beginnt eigentlich traditionell im Februar mit Abstimmungen in den Staaten Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina (auch wenn sich der Kalender in diesem Wahlkampf wohl noch nach vorne verschieben wird). Durch die Opposition zu Barack Obama scheint der Wahlkampf aber in diesem Jahr extrem aufgeheizt und ist bereits in vollem Gange.

Die Abstimmungen die schon stattgefunden haben und bis zum Februar noch stattfinden sind sogenannte Straw Polls, Abstimmungen deren Aussagekraft wegen der kleinen Anzahl an Wählern und der oft undurchsichtigen Organisation ( in der bekannten Straw Poll in Ames, Iowa mussten die Kandidaten beispielsweise die Tickets für die Besucher spendieren, was natürlich bedeutet, dass Kandidaten die für diese Abstimmung  weniger Geld in die Hand nahmen meist unterrepräsentiert waren) schwierig einzuschätzen ist.

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