Die drei republikanischen Senatoren aus dem Nordosten der USA (Snowe, Specter, Collins) hatten bisher schon eine Randposition in der republikanischen Partei inne. Diese wurde durch die Vereinnahmung der ‘tea parties’ durch das republikanische Establishment sicherlich noch verstärkt, doch dass dies bis zum Parteiwechsel führen würde, war sicherlich nicht abzusehen, besonders weil er es zuletzt noch kategorisch ablehnte.
Während die republikanische Partei versucht, dem Eindruck einer Verschiebung nach rechts entgegenzuwirken und Specters Entscheidung auf seine schlechten Chancen in der republikanischen Vorwahl bezieht (siehe die Äusserungen von Senats-Minderheitenführer Mitch McConnell), fallen vor allem die Äußerungen von Olympia Snowe aus Maine ins Auge, die sich ebenfalls von der Partei verlassen fühlt, aber einen Parteiwechsel, vorläufig, ausschliesst. Dabei spielt es sicherlich eine Rolle, dass Snowe erst 2012, Collins sogar erst 2014 zur Wiederwahl steht, sie also nicht nur mehr Zeit haben, sondern auch unabhängiger sind, sowohl wegen ihrer hohen Wahlergebnisse und Popularitätswerte in Maine, als auch wegen Maines politischer Arena, die, anders als Pennsylvania, republikanischer ist.

