Rick Santorum

In der Midtermwahl 2006 war Rick Santorum, der als konservativer Nerwcomer galt noch ein Hauptziel der Demokraten, die es schafften ihn durch den Sieg von Bob Casey Jr. aus dem Amt des Senators von Pennsylvania zu drängen. Seitdem trat er vor allem als Gast bei Fox News in der Öffentlichkeit auf. Der vor allem bei den Debatten oft etwas hilflos wirkende Santorum ( was sein Name im englischen, seit kürzerem, noch bedeutet kann jeder durch eine kurze Google Suche herausfinden, es soll hier aus ästhetischen Gründen unerwähnt bleiben) kämpft wie Rick Perry, Michelle Bachmann und Herman Cain um die Rolle des Tea Party Kandidaten. Seine Positionen unterscheiden sich nur marginal vom republikanischen Mainstream, allerdings konnte er nie Begeisterung entfachen.

 Als Tea Party Kandidat ist er zu nah am Establishment, denn er war Mitglied der Gang of seven, einer losen Gruppe von Kongressabgeordneten, die sich im Jahre 1990 bildete und vor allem gegen Missbrauch im Repräsentantenhaus ( in Bezug auf die Bank und Post des Hauses ) wehrte und auch im Konflikt zur eigenen Parteiführung stand. Das einzig andere Mitglied dieser Gang das noch in der Politik aktiv ist, ist John Boehner, heute Sprecher des Repräsentantehauses. Da jegliche längere Amtszeit in Washington von Mitgliedern der Tea Party eher negativ ausgelegt wird, steht er damit etwas im Schatten von Bachmann und Cain, die eher als Außenseiter gelten. Im Establishment der Partei bevorzugt man jedoch eher Newt Gingrich, oder wegen dessen geringen Chancen eher noch Mitt Romney.

Fazit:

Rick Santorum fehlt das Charisma eines Rick Perry, die Wirtschaftskompetenz von Mitt Romney, glühende Anhänger wie die von Ron Paul und die Verwurzelung im Establishment wie Newt Gingrich. Es ist schwer vorstellbar dass Santorum unter die letzten drei Kandidaten kommt.

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